Augenblick
Weblog von Jan Hagemann
Frankfurt, Hauptbahnhof, B-Ebene: Ich habe selbstverständlich den Anweisungen der VGF Folge geleistet und den Kinderwagen die Treppe runtergeschubst.
„Papas neues Spielzeug ist viel interessanter als meins!“
Die erste Mondlandung hab ich verpasst. Aber es setzen sich ja immer wieder tollkühne Fraune und Männer in diese wahnsinnigen Raketen und fliegen ins All.
Gestern zum Beispiel startete erneut eine Soyuz zur ISS, an Bord ist der ESA-Astronaut Alexander Gerst auf seiner Blue Dot-Mission. Klein-Jan guckte beim Start zu und saß mal wieder mit offenem Mund vorm Bildschirm.
Linksammlung dazu: Missionsblog, Fotoalbum, @Astro_Alex, passende Raumzeit-Folgen zur Austronautenausbildung und zur Forschung auf der ISS
Foto: ESA–S. Corvaja, 2014
Ich probiere gerade Coursera aus, eine Plattform für kostenfreie Online-Kurse. Das ist eine durchaus interessante Gelegenheit sich abends (oder wenn das Kind mal schläft) statt schlechtem Fernsehprogramm etwas Wissenschaft reinzuziehen.
Die erste Serie geht gleich in höhere Sphären: „Astrotech“. Als nächstes bin ich dann eingeschrieben für Physikalische Chemie und „The Camera Never Lies“.
Vielleicht ist ja auch was für euch dabei.
Lasersternbild von ESO/G. Hüdepohl [cc-by]
http://vimeo.com/88093956
Beachtliche Visualisierung eines typischen Tages im europäischen Luftraum.
(via Zukunft Mobilität)
Guten Morgen! Denkt daran heute eure Stimme für Europa abzugeben. Und falls ihr wider Erwarten nationalistisch gesinnt seid, vergesst nicht die deutsche Sache gleich doppelt zu unterstützen.
http://augenblick.janhagemann.eu/wp-content/uploads/2014/05/european-anthem-2012.mp3(via EU)
Das alte Notebook (Acer Extensa 5220) von K. starb einen langsamen Tod. Der Akku wurde nur noch aufgeladen, wenn der Netzteil-Stecker in einer bestimmten Position gehalten wurde. Alles deutete darauf hin, dass innen die Kabelverbindung zur Buchse abgebrochen war.
Leider kommt man bei diesem Modell erst nach vollständigem (!) Auseinanderbau des Rechners an die Spannungsversorgung ran. Das hat mich zunächst abgeschreckt, zumal ich vermeiden wollte, ein mögliches Scheiterns des Reparaturversuchs eingestehen zu müssen. Weil die alte Mühle sowieso ihre Macken hatte, wurde sie also irgendwann durch einen Nachfolger abgelöst. Die letzten Elektronen trieben durch die Maschine, dann verlosch ihr Standby-Licht, sie wanderte in den Keller.