Augenblick
Weblog von Jan Hagemann
gestern bin ich, wie man sehen kann, direkt über den heimatlichen spessart hinweggefegt. früher hab ich immer hochgeschaut und mir überlegt, wohin die flugzeuge wohl fliegen mögen. einige davon flogen sicherlich auch nach kuala lumpur, was ich mittlerweile auch hinter mir gelassen habe. für die nächsten tage lebe ich auf labuan.
schöne grüße von irgendwo über dem kaspischen meer!
liebes reisetagebuch,
ich stehe kurz davor, europa zu ersten mal in meinem leben zu verlassen. ich bin ein wenig aufgeregt und auch ein bisschen stolz, dass ich meinen weg durch die nicht enden wollenden gedärme der betonklotzkrake paris – charles de gaulle gefunden habe. dann mal bis bald, ich versuche an dieser stelle weiter zu berichten.
der richtige moment um hier abzuhauen: ein waldschrat baut sich seine hütte auf dem giessener weihnachtsmarkt…
not the first one i met. there are plenty in the streets in those days. wikipedia describes these unguilty creatures as follows:„Mattresses are friendly, dim-witted, docile creatures capable of speech. They are all called Zem and live in the swamps of Squornshellous Zeta. Many of them are slaughtered, dried out, and shipped around the Galaxy to be slept on by grateful customers, though they don’t appear to mind this. Many of the movements they make, such as gupping and willomying, are so unique that etymologists have driven themselves half-insane tracking down new words for them.“
gib mir einen atlas mit auf den klo und du bist mich zwei stunden los: ich mag karten!umso erstaunlicher, dass ich erst jetzt auf openstreetmap.org gestoßen bin, wo ich die möglichkeit habe, selbst an einer freien weltkarte mitzuarbeiten. dort habe ich auch gelernt, dass auch kartenmaterial urheberrechtlichen schutz genießt, was das veröffentlichen in irgendwelchen blogs unmöglich macht. bei osm ist das überhaupt kein problem.und – das ist eigentlich das beste – ich habe die möglichkeit, mein neues spielzeug auszukosten: ich habe mir nen kompass gekauft, also so einen elektronischen, also so einen, der immer weiß, wo man sich befindet, irgendwas mit satelliten oder so… koordinaten aufnehmen, höhenprofile aufzeichen, karten konstruieren, machmal vergesse ich mein abendessen.ach ja, auf schatzsuche kann man auch gehen, das ganze nennt sich geocaching, rund um die welt sind kleine kostbarkeiten versteckt, die gefunden werden wollen. gestern haben wir unseren ersten tupperdosenschatz im berkwerkswald gefunden.ich bin schwer begeistert. manchmal geht es ganz schnell und man hat ein neues hobby.
it‘s really difficult not to put too many warm pullovers in the suitcase, i have to be aware of the differences between here and there. puhh, that will be hot…