Augenblick
Weblog von Jan Hagemann
p style=“text-align: left“>glücklicherweise bemerke ich, dass ich nicht der einzige bin, dem ein gewisses geräusch, dass besonders in der vorlesungszeit bereits ab mittwochabend anschwellt um einen höhepunkt am freitagmittag zu erreichen, auffällt. liegt es an den berufs- und wirtschaftsorientierten bachelor-/master-studiengängen, dass die universalität eines rucksackes zugunsten von managner-insignien aufgegeben wird?
ich habe ja auch einen beruflichen bekommen, ich bin aber zu blöd, ich hau ihn mir immer in die hacken. da watsch ich doch lieber beim rumdrehen einem meinen tornister ins gesicht.
was bisher geschah:
am freitag: ausreizung der maximalen zulademenge des radlanhängers beim einkauf, anschließen völlig platt, beendigung des tages gleichzeitig mit dem heutejournal…
am samstag: kanelbullar beduften die zimmer, liebe menschen kommen zu besuch, r.k. wird vermisst, im muk wird der azz gejazzt, die erste fahrt mit dem saturn…
am sonntag: weckklöß schon zum frühstück, festplattenpflege und jetzt gleich audienz bei könig david mit dem fettesten kuchen der welt…
auch wenn alle geschäfte derzeit einen sale veranstalten, der kleidermarkt am bahnhof macht noch wsv!
wer ist fünfundzwanzig, sieht verdammt gut aus, ist ein die welt etwas schöner machendes universalgenie und hat heute geburtstag?
nein, ich hab heute nicht geburtstag…
https://www.youtube.com/watch?v=OYecfV3ubP8
nachher gibts kaffee und kuchen.
entsetzen in erfurt: bernd das brot wurde entführt!
die ermittler tappen noch im dunkeln, doch dem augenblick wurde ein foto zugespielt, dass den entführten mit höchst zweifelhaften gestalten zeigt. ob diese hier so schamlos grinsenden schlawiner etwas mit dem schrecklichen verbrechen zu tun haben…?
es gibt neue fotos zu schauen!
so, ich hab gewählt. wer gewählt hat, darf nörgeln.
das nörgeln ein ureigenes attribut des deutschen gemüts ist, habe ich kürzlich im sehr aufschlussreichen und daher empfehlenswerten buch des us-amerikaners eric t. hansen „planet germany – eine expedition in die heimat des hawaii-toasts“ erfahren. die lektüre dieses buches hat mir viel mehr gebracht als das teure trainee-seminar zur „interkulturellen kommunikation“ im letzten jahr. wer sein deutschsein unter beweis stellen will, den verweise ich auf seinen nörgeltest.