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Augenblick

Weblog von Jan Hagemann

aus böhmen kommt die musik

bin auf den muppets-kanal auf youtube gestoßen. fantastische sache! und dass sie ausgerechnet noch die einzig wahre hymne, den höhepunkt einer jeden gescheiten party samplen…

sudelmuck der pinkelbär entspannt sich gerne urinär…

es ist karneval, menschen verlieren ver- und anstand. so wie dieser hase, der sich eben auf dem parkdeck erleichterte und dabei der gesamten fensterfront des hauses seinen puschel entgegenreckte…

mobile blogging (update)

so, dann schauen wir mal, ob das funktioniert… hallo, hallo? kann mich jemand lesen? ich hatte in der vergangenen woche wieder mal eine dienstreise gewonnen, wir sind nach antwerpen geduest, um weit ausladende petrochemische landschaften zu bewundern. im hotel habe ich dann auch ein herumstreunerndes wlan erwischt und hoffte, einen richtigen unterwegs-post absetzen zu koennen. leider reicht die durch meinen provider vorinstallierte wordpress- version nicht fuer die zusammenarbeit mit dem entsprechenden app fuer den ipod und auch mit der safari- bedienoberflaeche wollte es nicht so richtig klappen. jetzt habe ich nachtraeglich eine applikation gefunden, die mir verspricht, dass es klappen koennte. wir werden es sehen, auf die gefahr hin, dass gleich der gesamte text weg ist, druecke ich mal auf „senden“ und gucke was passiert…

man with a huge cock

habe heute in einem weit außen befindlichen ast meines verzeichnisbaumes einen ordner gefunden, der hauptsächlich powerpoints und words aus den jahren 2000-2001 enthält, die damals an emails angehängt waren, was wir für einen großen spaß hielten. heute kommt das gar nicht mehr oft vor, obwohl wir ja noch viel mehr im netz unterwegs sind. gut, es war damals eben auch viel zu teuer ausgiebig zu surfen, soziale platformen gab es nicht, alles musste durchs modem gepresst werden. da hat man sich eben der emails bedient. viele der dokumente sind im nachhinein betrachtet mario-barth-mäßig flach und dumm, die bildqualität meist schlecht, die präsentationen übermäßig animiert. ein, zwei sachen sind aber gelungen, das bild oben finde ich zum beispiel gut.

eipaett

soso, ipad also… ich stehe ja grundsätzlich den produkten mit dem apfel drauf ganz wohlgesonnen gegenüber. der laptop arbeitet immer noch flott und zuverlässig, der ipod dient als multimediacenter und praktisches minibüro für unterwegs. doch bei der neuesten ankündigung bin ich noch sehr skeptisch. nicht nur die namenswahl scheint ungünstig zu sein (siehe video, auf das mich c. aufmerksam gemacht hat), das konzept selbst hat sicher viele apfelliebhaber enttäuscht. das gerät scheint ja nicht gerade viel mehr zu können als der ipod t(o)uch, alles ein wenig größer, aber beileibe kein ersatz für einen gescheiten computer. für das geld bekommt man auch ordentliche netbooks. die haben dann wenigstens noch ein paar anschlussbuchsen…

terminus technicus

dies ist womöglich der erste eintrag einer komplett neuen kategogie, denn heute ist mir auf der arbeit ein dokument auf dem bildschirm erschienen, in dem ein satz steckte, der mich sofort an ahnes „sätze seltsamer schönheit“ denken lies. und da fiel mir auf wie oft wir techniker in unseren schriftlichen ergüssen wendungen, begriffe und konstruktionen gebrauchen, die für jeden außenstehenden höchst skurril wirken müssen. mal sehen, welche stilblüten ich noch so auftreiben kann. los gehts heute wie gesagt mit folgendem satzfragment, ruhig zweimal und laut vorlesen:

where is my mind?

ich habe ein feines werkzeug entdeckt, das mir auf der arbeit bereits sehr hilfreich war: das open-source-programm freemind. mit ihm lassen sich wirre gedanken in form von übersichtlichen mind maps erfassen. praktisch zum darstellen von funktionalen oder kausalen zusammenhängen, zum hinrotzen einer schnellen gliederung oder zum ideensammeln per hirnstürming. was sich aber auch damit machen lässt und was die himbeere mit alledem zu tun hat, zeigt ein klick…