Augenblick
Weblog von Jan Hagemann
zum vi. internationalen kampf- und feiertag der arbeitslosen am 2. mai…
verzichten könnte ich auf zeitgenossen, die mich über meine nicht vorhandene einfahrts- und parkgenehmigung belehren. vor allem ihr spezis, die ihr kein hinweisschild auf euren vermeintlichen privatparkplatz stellt, aber fertig ausgedruckte (!) zettel habt, die ihr unter die scheibenwischer klemmt.
noch so ein grund, weshalb ich mir so schnell kein eigenes auto zulegen werde. es lebe die wendigkeit des velos!
eine neue serie aus gegebenem anlass, sozusagen meine persönliche hatelist. fangen wir an…
verzichten könnte ich auf die mitarbeiter der hiesigen postfiliale (oder postbank finanzcenter, wie außen dran steht), ihre geistige unflexibilität sowie der kruden ausprägung einer nicht vorhandenen dienstleistungsphilosophie. das briefmonopol abschaffen? ich bin dabei!
an dieser stelle ist schon ne weile nix mehr neues erschienen. das har aber vor allen mit pinseln, farbe und jeder menge kartons zu tun. bei gelegenheit gibts ein update…
ähem, da bin ich wieder. es scheint ja geklappt zu haben. hübsche bilder. hauptsache die physiker wissen, was sie darin erkennen können.
was physiker im privatleben so treiben lässt sich in der us-serie the big bang theory sehen, auf die ich am wochenende aufmerksam gemacht wurde. ich habe von beginn an herzlich gelacht. das video bringts auf den punkt: klingonisch sprechen können, aber nicht mit frauen…
die physik-nerds haben wieder ihre monster-maschine angefahren. unser letztes stündlein hat geschlagen. ein riesiges schwarzes loch wird vom cern ausgehend die materie zerstrahlen. und dabei kann man den spinnern noch live zuschauen. meine bescheidene erfahrung mit pilotanlagen lässt mich jedoch die prognose wagen, dass da heute wieder nix passieren wird. meist geht erst mal alles schief, egal wieviele gedanken man sich vorher gemacht hat.
simulantenbild by
vor ein paar tagen hat es „klick“ gemacht, seitdem läuft bei mir bob dylan auf heavy rotation. der mann und seine musik war, ist und bleibt einfach verdammt gut.
anbei ein ausschnitt aus dem legendären konzert in manchester vom 17. mai 1966, den manche für die geburtsstunde des rock’n’roll halten. der damals schon seit längerer zeit andauernde zwist angesichts der elektrischen verstärkung des folkmusikers gipfelte im zwischenruf „judas!“, gefolgt von der aufforderung dylans an seine band: „play it fucking loud!“ und der darbietung von „like a rolling stone“, jenem fantastischen song, der dir wie eine sturmwelle ins gesicht klatscht…