Augenblick
Weblog von Jan Hagemann
ich mag es erdgebunden zu reisen und freue mich immer über gut ausgebaute eisenbahnstrecken. bin heute zum ersten mal mit dem thalys gefahren und über die strecke köln-frankfurt gedüst. das hat spaß gemacht.
gefreut habe ich mich auch über das abgebildete tintin-fresko in der station bruxelles-midi. es gibt auch noch ne ganze stange mehr wandgemälde in brüssel zu entdecken…
im gegensatz zum februar hatte ich diesmal mehr glück mit dem wetter und zeit, mir die stadt anzusehen. beeindruckt war ich vor allem vom bahnhof. ein sehr hübsches, edles gebäude, mit fahrradtiefgarage und modern ausgebautem durchgangstunnel, da kann sich stuttgart ein beispiel dran nehmen.
man beachte auch die details: den kamelreiter auf dem hausdach links, am eingang zum zoo.
lust auf veränderung? wie wärs mit einem umzug? zum beispiel in die abgebildete wohnung, idealerweise ab 01. mai. die highlights sind ein fantastischer ausblick auf opertionsäle, bahnschranke und universum sowie eine überaus große abstellkammer. hier findet ihr details…
ich habe ein feines stück musik entdeckt. ein remix-projekt der künstler j.period und k’naan namens „the messengers: a tribute to fela kuti, bob marley and bob dylan„.
die beiden hip-hopper huldigen drei besonderen schöpfern zeitloser musik, ihrem sound, ihren botschaften. jedes der drei teilalben wirkt wie eine musikalische kurzereportage über den jeweiligen künstler, mit kleinen informationsschnipseln, einspielungen und zwischenspielen.und die remixe fallen echt gut aus, jedenfalls ihrer originale würdig.
auf folgender seite findet ihr den kostenfreien download.
ab heute wieder fahrrad-pendelverkehr von bad vilbel nach seckbach. am vilbeler bahnhof wurde ich von diesem pinguin begrüßt.
ich habe diese woche im dradio-wissen-podcast einen beitrag über angebliche ufo-sichtungen gehört. der interviewte astronom klagte, dass seit letztem jahr viele anrufer einen regelmäßig und schnell über den himmel streichenden lichtschein melden. dabei sei dies nur die internationale raumstation iss, die neue sonnensegel erhalten hat und dadurch als zweithellstes nächtliches himmelsobjekt neben dem mond mit bloßem auge zu sehen ist.
heute abend habe ich mich wieder daran erinnert. es war ja ein idealer abend mit sternklarem himmel. ich habe auf heavens-above.com die aktuellen sichtungsdaten (für standort gießen) eingesehen und mich kurz nach acht ans wohnzimmerfenster gestellt. das hat sich dann als prima sternwarte erwiesen, denn schon bald erschieb über dem bahnhof ein lichtchen, welches dann flugs übers krankenhaus flog und dann hoch am himmel verblich.
manchmal werden zufällig verstaubte synapsen aktiviert und man kramt kindheitserinnerungen hervor. fragt mich nicht, warum ich heute morgen an „saber rider an the star sheriffs“ denken musste, jene sciene-ficton-serie, die ich anfang der neunziger verdammt cool fand und die ich nur bei freunden schauen konnte, die schon eine schüssel und somit tele 5 hatten. vielleicht liegt es an dem ohrwurm von titelmelodie, dass sich die serie in meine hirn gebrannt hat.