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Augenblick

Weblog von Jan Hagemann

loch

upps, da haben wir wohl zu dicke haufen geschissen… die stadt macht ein loch vor unserem haus, damit das wasser wieder aus dem selbigen heraus läuft. das dixi-klo ist übrigens für den bautrupp…

pig

gab es zuletzt bei pink floyd: fliegendes schwein…

deun bröll vegess neet!

ich ho mir en nâie bröll kaaft. hä? ich habe mir eine neue brille gekauft. also eigentlich: ich habe ein neuen brill gekauft. denn in den deutschen dialekten kommt es manchmal zu abweichenden genuszuordnungen. so auch in meinem heimatdialekt, dem „paffehäiser platt“, ein ostfränkisch–hessisches mischmasch, das in der abgeschiedenheit des spessart seine eigenheiten entwickelt hat. das wörterbuch von 2009 betont, dass hier der bach weiblich ist („die bôôch“) und die brille eben männlich („de bröll“). doch so ungewöhnlich und lokal begrenzt ist das phänomen nicht. „die bach“ habe ich auch schon anderswo gehört, womöglich ist es ganz normal, wenn ein gewässer mit femininem namen durchs tal fließt (wie z.b. die jossa). bei der brille wird ebenfalls von maskulinen zuordnungen in anderen sprachräumen berichtet. die begründung ist leicht nachvollziehbar: das wort brille stammt vom kristall beryll ab, welcher geschliffen als sehhilfe verwendung fand. durch pluralbildung (der mensch ist meist zweiäugig) hat sich dann mit der zeit das weibliche genus durchgesetzt. die genusverschiebung betrifft aber noch viele andere begriffe und eine genaue lokale abgrenzung scheint oft schwierig.

iron, man!

aus aktuellem anlass möchte ich darauf hinweisen, dass das „beast“ und der „hearbreak hill“ zu meiner täglichen radpendlerstrecke gehören. bin ich jetzt ein eisenmann?

ostseeradtour

die radtour von stralsund nach lübeck ist vorbei. was es dabei so alles gab: abendstimmung mit allmählich abziehenden regenwolken. bier am strand. viel himmel, viel landschaft, viel wasser. schlemmertüten! ankunft mit der fähre in travemünde.

7 sachen 2

ein wochenende im elternhaus. auch dort kann man sachen machen: stachelbeeren geputzt. rezepte abgeschrieben und übersetzt. mamas skype startet jetzt wieder von beginn an. die wiese gestutzt. mit oma stundenlang triangolini gespielt. prospekte durchgeblättert und interessante zeichensetzung bewundert. obst durch einkochen vor dem verderben bewahrt. [sachen acht bis vierzehn bei gladagrodan, idee: frau liebe]

7 sachen

motiviert durch die liebe frau und frau liebe habe ich auch mal mein fleißiges wochenende in sieben bildern festgehalten, welche ich hiermit stolz präsentiere: das damenrad mit tourentauglichen reifen bezogen. das arzneischränkchen festgedübelt. mittagessen zur mangoldverwertung gekocht. das werkzeug halbwegs geordnet und ins regal geräumt. meine hemden gebügelt. einen riebelkuchen mit stachelbeeren aus dem garten gebacken. computerprobleme geschaffen und partiell gelöst.