Augenblick
Weblog von Jan Hagemann
die einfahrt in den hbf hatte was von einem morgendlichen landeanflug auf dubai.
im bahnhof stand ein anhänger mit druckgasflaschen, dessen aufschrift mein interesse weckte: monosilan. ein inzwischen nicht mehr wegzudenkender ausgangsstoff für die halbleiter- und solarzellenherstellung. als gefahrstoff ist der umgang jedoch alles andere als einfach: der stoff entzündet sich bereitwillig selbst bei kontakt mit luft. und das zeug ist sauteuer. in den behältern mit schätzungsweise 18 m³ dürften bei etwa 150 bar rund dreieinhalb tonnen drin sein. ich habe keine aktuellen preise gefunden, aber gut möglich, dass sich der inhalt im milionenwert bewegt.
vollwertiges abendessen.
schönes wochenende gehabt! ging leider zu schnell vorbei…
beim inhalt meines kleiderschrankes strebe ich an, möglichst wenig zeit mit dem nervigen akt des einkaufs zu verschwenden und immer wahllos ein ordentliches outfit rausziehen zu können. ich habe an sich nichts dagegen, wenn sich somit ein uniformer stil entwickelt, schöner ausgedrückt: wiedererkennungswert.
ich mag kleidungsstücke, die schlichtheit, lässigkeit und dennoch gewisse eleganz vereinen können. gut finde ich zum beispiel schwarze polos: an meinem arbeitsplatz bin ich damit nie verkehrt angezogen: irgendwo zwischen hemd und freizeitshirt.
Wäldchestag
So lang als Frankfort steht,
werrd aach sei Wäldche bleiwe,
un daß sei Glanz vergeht,
kann nor e Olwel schreiwe.
Un wer sich separiert
un will des Fest versplittern,
den, bis er is koriert,
sellt merr mit Worschthaut fittern!
Ums Forschthaus drum erum
is nor die richdig Gegend –
des Pingst-Elysium –
Das heeßt derr, wenn’s net regent.
Friedrich Stoltze
Johann Heinrich Hasselhorst – Wäldchestag [pd]