dinkelbratling

ich wurde gestern ein wenig belächelt, als ich meine bratlinge auf den grill legte. doch ich freue mich, diese hürde auf den weg zu einem eine-portion-tier-pro-woche-teilzeit-veggie genommen zu haben und bedanke mich bei schrati für das teilen von grillkäse und maiskolben sowie bei fabian für die gemeinsamen überlegungen zu fleischkonsum und co2-emissionen.

letztere möchte ich hier nochmal ausführen, nachdem ich mich nochmal der korrekten angaben in meiner aktuellen lektüre zukunftsfähiges deutschland in einer globalisierten welt vergewissert habe.

für ein kilogramm konventionell hergestelltes rindfleisch werden dort lebenszyklusweite emissonen in co2-äquivalenten von 13311 gramm angegeben. bei einem sparsamen kleinwagen fällt dieselbe menge co2 bei etwa 110km wegstrecke an. der jährliche pro-deutschem-kopf-fleischkonsum beträgt 78 kg. nun wird der wurstschnittsdeutsche tendenziell eher zu schweinefleisch greifen, das in der co2-bilanz etwas günstiger ausfällt und mit 3252 g/kg im bereich von geflügel (3508 g/kg) liegt. bei einem angenommenen modellkonsum von 50 % schwein, 25% geflügel und 25% rind kommt man letztlich auf eine gesamte wegstrecke von 3790 km/jahr.

damit lässt sich sich ne schöne reise machen. oder jede menge gemüse dünsten. für den gemüseanbau werden übrigens nur 153 g co2-äquivalente pro kilogramm emittiert. kauft man produkte aus ökologischem anbau, sinken die emissionen nochmals um 10 prozent.

die konsequenz lautet also: blumen essen, damit auch künftig noch blumen wachsen können.

0 Gedanken zu „dinkelbratling

  1. Ich frag mich grad, wieviele Emissionen der DD (Dum-Dum / Durchschnittsdeutsche) durch seinen jährlichen Banenenkonsum erzeugt. Und ich wüsste gern den „co2-äquivalenten“ (… was DAS und „lebenszyklus“ bedeutet werden wir noch erörtern) Unterschied zwischen dem argentinischen Rind und dem vom Rind nebenan.

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