Gastbeitrag: Chiemgaurunde

Bei dem aktuell trüber und kühler werdenden Herbstwetter denkt man gerne an spätsommerliche Wanderungen wie zum Beispiel im Chiemgau zurück.

Auf der Chiemgaurunde geht es vier Tage auf mäßig anspruchsvollen Wegen und Pfaden durch die Chiemgauer Alpen:

Hochriesgipfel in der Abendsonne

Ausblick über den Chiemgau von der Hochries

Der Aufstieg von Aschau auf die Hochries wird mit einer gigantischen Aussicht über den Chiemgau belohnt.

von der Hochries zum Spitzsteinhaus

Nach Übernachtung auf der Hochrieshütte führt der Weg weiter über Predigtstuhl, Klausenberg und Brandelberg immer wieder zwischen Bayern und Tirol wechselnd zum Spitzsteinhaus.

Spitzsteingipfel

Der morgendliche Abstecher zum Spitzstein öffnet den Blick weit in die österreichische Alpenwelt, bevor es hinunter durch das Bergsteigerdorf Sachrang und jenseits des Prientales wieder hinauf zur Prienerhütte geht.

Blick vom Geigelsteingipfel

Nicht nur von der Seehöhe her ist der Geigelstein mit seinem Panorama über den Chiemgau und von Berchtesgaden über das Kaisergebirge bis zum Karwendel sicherlich ein Höhepunkt der Rundtour. Das Naturschutzgebiet Geigelstein durchwandernd erreicht man schließlich die Kampenwand, von wo man bequem mit der Kampenwandbahn wieder nach Aschau hinunter schwebt.

Panorama Geigelstein

Die An- und Abreise nach und von Aschau im Chiemgau ist ohne Auto gut mit der Chiemgaubahn machbar.

Und damit herzlichen Glückwunsch zu den mittlerweile über 1000 Augenblicken!

Dies ist ein Gastbeitrag von Dominik.

Ende Gelände!

Aus aktuellem Anlass der Proteste rund um sowie im Braunkohle-Abbaugebiet: Ich war im Jahr 2005 mal unten im Hambacher Loch.

Man bekommt da einen guten Eindruck was Raubbau an der Natur bedeutet und wie man sich das Land Mordor vorzustellen hat. Weitläufig, kahl, tot. Jegliche Argumentation, dass Windkraftanlagen die Kulturlandschaft verschandelten, wird hier in beeindruckender Weise relativiert.

Inzwischen lässt sich unser Energieversorgung in anderer, verantwortungsvollerer Art und Weise sicherstellen. Arbeitsplätze wird es auch weiterhin genug geben, sowohl in der langwierigen Renaturierung der Flächen, als auch in einer nachhaltigen Energiewirtschaft.