aggression

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jugendliche gewalttäter scheinen ja plötzlich die welt des öffentlichen personennahverkehrs erobert zu haben. und sofort offenbaren gewisse politiker der schweigenden mehrheit der deutschen, welche meinung sie zu vertreten haben. eine einfach, fremdenfeindliche und flache.

doch die ursache des übels ist viel subtiler und heute morgen habe ich die lösung gefunden: grund für die haltestellengewalt sind die ansagerInnen der jeweiligen stationen und ich warte darauf, dass der gießener bahnhof demnächst in den medien erwähnt wird.

denn heute morgen saß sie wieder am mikrofon: jene dame mit  stark nasalem ausdruck, die stets stark unmotiviert ihre sätzchen aufsagt.

wo sonst mein unbehagen allein schon bei der ankündigung eines um „wenige minuten“ verpäteten zuges zunimmt, schafft es diese dame mit ihrer betonung des wortes „verständnis“ deutlich aggressive gefühle in mir zu induzieren.

zum glück kam der zug heute pünktlich, somit musste ich nicht lange am bahnsteig stehen. wäre allerdings noch dieser unverschämt dreingrinsende bordservice-quacksalber mit an bord gewesen, hätte ich unmittelbar mit beruhigenden atemübungen beginnen müssen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in ÖPNV von Jan. Setze ein Lesezeichen zum Permalink.

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