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Augenblick

Weblog von Jan Hagemann

konsti deux

heute morgen ist mir blindfisch endlich der entscheidende hinweis begegnet, der das rätsel um die wandmalereien in der kontablerwache löst: es handelt sich um den text einer frankfurter ratsverordnung von 1756, die folgendermaßen lautet: ubahnsteig richtung enkheim:„Nachdeme Einem Hoch-Edlen und Hochweisen Rath allhier höchst-ärgerlich und beschwerlich vorgekommen, daß, besonders den Sonntag, durch übermäßiges Schwelgen und Zechen, allerley Zanck, Streit und Schlägerey, ja gar Auflauf und bey nahe Tumult, veranlasset werde… Als werden, alle und jede hiesige Burger, Beysassen und Einwohner…

wiedersehn

als ich mich heute morgen in einen moment der montagmorgendlichen, schläfrigen unachtsamkeit auf einen der wenigen freien plätze im zug niedergelassen hatte, drangen seltsam bekannte laute an mein ohr und ich wusste, dass ich einen fehler gemacht hatte: da war er wieder, der schwaller von damals… der typ ist echt kaputt, was hab ich getan, dass ich mir bereits am frühen morgen so ein christliches geseiher anhörn muss? ich danke meinem cd-player für die gebotene ablenkung, fordere den schwaller – auch im namen meiner mitpendler – hiermit zum sterben auf und wünsche mit dafür „dinge von denen“ von die ärzte.

schnee 2

es gibt so ein wetter, da läuft man besser weit außen auf dem bürgersteig, denn jedes vorbeifahrende auto birgt die gefahr, einen durch aufspritzenden schneematsch völlig zu besudeln.naja, heut war so ein wetter.auch den gesellen auf diesem schild, dass k. gesten entdeckt hat, hats wohl gebeutelt. aber was läuft der auch seifenblasenpustend die treppe runter? wahrscheinlich hat er sich nicht mal am handlauf festgehalten, weil seine hand ne flasche umklammert. der sicherheitsingenieur bittet zur nachhilfe!

schnee

das angesetzte trainingsprogramm zur steigerung der radlerischen kondition ist durch die derzeitigen witterungsverhältnisse, verbunden mit der mangelnden bereitschaft sich dem niederschlag auszusetzen, ziemlich aus dem zeitplan geraten. lediglich zum einkaufen und tatortgucken im kaffee wolkenlos bin ich dieses wochenende rausgekommen. dafür jedoch mit schneeballwerfen im april belohnt worden. bin über einen zeitungsartikel auf eine interessante art von medien gestoßen: pdf-mags im netz. bin gerade am stöbern, das daheim-magazin gefällt mir ganz gut, aber auch das seasons-magazin, ist jedoch noch lang nicht alles…

die wurstblume

erobern sie die herzen der damenwelt durch ein schlichtes, jedoch überzeugendes geschenk! lassen sie blumen sprechen, wurstblumen! ihre angebetete wird ihre florale aufmerksamkeit sehr zu schätzen wissen und ihnen ergebenst zu füßen liegen! ihr freundlicher und kompetenter wurstfachverkäuferin wird sie individuell bei der auswahl der wurstsorte beraten. eine weite palette vielfältigster geschmäcker wird bedient: vom romantischen charme eines einzelnen frankfurters bis zum üppigen krakauer-bouquet! die pflege der blühenden pracht ist unkompliziert: es wird empfohlen, die würste möglichst umgehend unten etwas anzubeißen und dann in einer vase frischgezapftes zu drapieren. die zugabe von salzen und sonstigen mineralstoffen, am besten in form von einigen erdnüssen pro woche, wird ihnen lange freude garantieren!

verspäteter ostergruß

1 nach Sabbat Maria de Magdala und der anderen Maria ist gekommen, um am Grab in es zu sehen, vom Tag der ersten Zeitung der Woche aufzuheben. ein gewaltiges Erdbeben hat sich für 2 plötzliche konvertiert; weil ein Engel des Ritters unter dem Himmel gekommen ist, ging er zum Grab feingeschliffen der Stein und in ist weit ihm für 3 festgelegt worden seine Art geglänzt, wie der Blitz und sein garb als Schnee weiß war. 4, die die Beschützer begonnen haben, mit Angst zu zittern und daß man als Tod am Boden gefallen ist. 5, die der Engel allerdings den Frauen gesagt hat: Sie werden nicht alarmiert! I sucht die Leertaste Jesus, Gekreuzigten. 6 ist nicht hier; weil er ankommen würde er vorgestellt, wie er gesagt hat. Und der Respekt kommt der Ort, wo er dann stellt er geht zu 7 schnell an seinem Juengern und ihnen sagt: Für würde er ankommen er vorgestellt die Toten. Er geht danach es sehen nach Galilaea, dort sein an an Ihnen. Ich habe es Ihnen gesagt. 8 sofort faule fallen es es, und gänzlich abgeschickt die elfreude große Angst und an ihrem Juengern, um ihnen die Mitteilung anzukündigen sie sind Jesus gekommen, 9 plötzliche und Absichten zu lösen: Sie werden begrüßt! Sie waren gegenüber ihm, sie sind vor ihm geschlagen worden und haben ihre Füsse bedeckt. Jesus sie hat 10 dort gesagt: Sie werden nicht alarmiert! Er geht und sagt meinen Brüdern, er ist an Galilaea zu gehendem und sich ihn umzuwandeln mo‘, dort zu sehen.

feuer

bin gut erhalten von meiner ersten dienstreise zurückgekehrt: eine woche schicht auf der hp-pox-anlage am iec in freiberg. konnte land und leute kennenlernen, wobei das land bisschen langweilig und kalt war, die leute aber waren nett und haben sich lustig angehört. anbei das bild einer fackel, die diesen namen auch verdient, war schön warm in ihrer nähe…