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Augenblick

Weblog von Jan Hagemann

terminus technicus

dies ist womöglich der erste eintrag einer komplett neuen kategogie, denn heute ist mir auf der arbeit ein dokument auf dem bildschirm erschienen, in dem ein satz steckte, der mich sofort an ahnes „sätze seltsamer schönheit“ denken lies. und da fiel mir auf wie oft wir techniker in unseren schriftlichen ergüssen wendungen, begriffe und konstruktionen gebrauchen, die für jeden außenstehenden höchst skurril wirken müssen. mal sehen, welche stilblüten ich noch so auftreiben kann. los gehts heute wie gesagt mit folgendem satzfragment, ruhig zweimal und laut vorlesen:

where is my mind?

ich habe ein feines werkzeug entdeckt, das mir auf der arbeit bereits sehr hilfreich war: das open-source-programm freemind. mit ihm lassen sich wirre gedanken in form von übersichtlichen mind maps erfassen. praktisch zum darstellen von funktionalen oder kausalen zusammenhängen, zum hinrotzen einer schnellen gliederung oder zum ideensammeln per hirnstürming. was sich aber auch damit machen lässt und was die himbeere mit alledem zu tun hat, zeigt ein klick…

bundeshauptstadt a.d.

am vergangenen sonntag sind wir in das politische zentrum der bonner republik exkursiert, haben das sehr zu empfehlende haus der geschichte und den alten plenarsaal des bundestages besucht. der ästhetische höhepunkt stellten doch die farbenfrohen 70er-jahre-plastik-u-bahn-stationen dar.

kalt browsen stärkt die abwehrkräfte

neues aus der reihe „browser, die die welt nicht braucht“: schon blöd, wenn der internet explorer nicht einmal mehr fähig ist, diese für ihn recht wichtige mitteilung anzuzeigen… zweites microsoft-erlebnis heute abend im zug, als sich ein anfängliches „ui!“ zum „oje!“ wandelte, als das lunsen auf den neben mir aufgeklappten silbernen apfelrechner ein nicht auf ihn gehörendes betriebssystem offenbarte… (überschrift übrigens sinngemäß hier geklaut)

kochen nach farben

habe gelesen, dass man beim kochen für kinder immer die ampelfarben rot, grün und gelb dabei haben sollte, das sei gut gegen krebs. im fall unseres heutigen abendessens hats auch einfach fantastisch geschmeckt.

jay jay

endlich wieder schluss mit oberflächlichem smalltalk à la “ bissde auch gut ins neue jahr gekommen?“ oder „sag mal, liegt bei euch auch so viel schnee?“. endlich wieder über fußball philosopieren können, die winterpause ist vorbei! anbei ein video aus besseren tagen…

solidarität

der begriff der solidarität wird gerne und mit unterschiedlicher absicht gebraucht: studenten wollen „solidarität und freie bildung“, die zuschlagende solidarität mit den ostdeutschen bundesländern hat uns feine autobahnen gebracht. der begriff wird meist weniger global verwendet, er orientiert sich vielmehr an konkreten problemstellungen, in denen solidarisches handeln erwartet wird. ich selbst habe eine persönliche definition entwickelt, wie man eine person mit solidarischem gewissen erkennen kann: indem sie eine leere firmenklopapierrolle entfernt und eine neue einfädelt, statt sie bloß auf dem spülkasten liegen zu lassen. ähnliches gilt übrigens für die firmenkaffeekanne…