Augenblick
Weblog von Jan Hagemann
die titanic zeigt auf erschreckende weise endlich mal, dass die hübschesten männer hier in gießen wohnen!
eine warnung an alle gießener leser – sofern noch vorhanden: es hat sich gelohnt, die rss-variante des anzeigers abonniert zu haben. meist steht ja nur schund drin, doch heute wirklich auch mal was praktisches. denn diesmal weiß ich rechtzeitig bescheid. diesmal werde ich nicht völlig verwirrt senkrecht im bett stehen oder mich vor schreck mit dem frühstückskaffee verbrühen.
gießen testet wieder mal seine sirenen. und hat natürlich einen tollen termin ausgesucht: samstagmorgens , 11. september, 10 uhr. können wir ja gleich die gedenkminute mit verbinden.
dieses radio macht mir spaß. schade dass ich erst nach der hundertfünfzigten sendung eingestiegen bin. umsomehr gibt es jetzt natürlich nachzuhören. die themen sind vielfältig, von wahnwitzigem technik-fachsprech bis zu feinsinnigen gesellschaftlichen diskursen.
dieses radio ist auch sehr praktisch, ich kann es mit mir herumtragen und es reicht sogar für die gesamte tägliche hin- und rückfahrt.
hier gibt es die frequenzen.
obwohl mir die ganze kirchenbande keineswegs fremd ist und ich mir bereits die obskursten dinge von sogenannten seelsorgern oder fußvolk anhören musste, bin ich doch immer wieder geschockt, wenn ich bemerke, dass einzelne in religiösen wahn, verzückung oder frömmelei abdriften (mal ganz abgesehen von den vielen rattenfängern, die mir kürzlich in den usa aufgefallen sind). auch heute hatte ich wieder so eine begegnung…
umso mehr hab ich mich über die simpsonsfolge gefreut, die heute abend lief und sich genau diesem thema widmete. die mit dem tollen schöpfungsgeschichten-diorama…
mein neues rad hat gute bremsen. zu gute.
ich habe schon lange nicht mehr einen solch gestelzten text verfasst: im kompetenzatlas der wasserstoff – und brennstoffzellen-initiative hessen (auf pdf-seite 42/print-seite 37).
das foto hab ich übrigens mal frühmorgens nach einem regenguss aufgenommen, was der leicht maroden industriearchitektur etwas funkelndes verpasst. wollte es nur mal erwähnen, damit die urheberrechte geklärt sind.
die guten vorsätze von gestern ernstgenommen und den nächsten eintrag gepostet… eine weitere episode der beliebten serie über die heruntergekommene müllhalde den attraktiven wirtschaftsstandort im osten frankfurts:
ihr fahrrad ist aus ihrem vorgarten verschwunden? ihr spaten besteht nur noch aus einem stiel? ihre lokomotive kann ohne schienen nicht weiterfahren?dann schauen sie doch mal in der gwinnerstraße vorbei! am besten am montagmorgen. dort werden sie sicher fündig. eine vielzahl rennomierter, internationaler altmetallhändler haben sich mit ihren verkaufsfahrzeugen bereits für sie aufgereiht. sie genießen fachkundige beratung und eine stets zunehmende auswahl der exclusivsten bulgarischen, rumänischen und urainischen metallwaren.der servicegedanke ist den händlern keineswegs fremd: gerne zerlegen sie ihnen eine komplette waschmaschine direkt auf dem gehweg um an das dringend benötigte ersatzteil zu kommen.