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Augenblick

Weblog von Jan Hagemann

ein klavier, ein klavier...

was der olle kennedy konnte, kann ich auch: hier bei der interpretation von ben folds „gone“ auf einem luftklavier!

cigarette love

das muss wahre liebe sein. jeden abend wartet er auf sie. sie fährt immer mit dem gleichen zug. die ältere dame, schon etwas aus dem leim gehend, typ „die amigos„-freundin, kommt von der arbeit nach hause und steigt in X aus dem zug. draußen steht er schon, bisschen pummelig, genauso groß wie sie, was es ihm einfach macht die lippen zu spitzen und die ihrigen zu schlotzen. nachdem dieses unansehnliche ritual geschehen ist, greift er immer in seine jackentasche um sich und ihr eine fluppe zu angeln. man sieht sie immer gerade noch den ersten zug machen, bevor der selbige aus dem bahnhof fährt.

vollsinnvoll

wer sind wir, wo kommen wir her, wo gehen wir hin? der sinn des lebens, präzise und objektiv dargelegt im neuen nachwuchs-blog vollsinnvoll.

haben!

wenn mich leute fragen was ich mir denn zum geburtstag / zu weihnachten / zu einem nicht näher bestimmten ereignis wünsche, dann fällt mir selten spontan was ein. dabei gibt es durchaus gegenstände, die das leben zwar nicht sinnvoller, aber angenehmer machen. ich habe also für all diejenigen, die mir gutes tun wollen, einen wunschzettel angelegt. dann lass ich mich mal überraschen… ps. ich hab übrigens ende april geburtstag. nur so…

anschluss-treffer

ich wusste bis vor kurzem gar nicht, dass 1941 rapid wien „deutscher“ meister war. wer 1959 das endspiel gewonnen hat, das wusste ich hingegen…

woman acceptance factor

eine kritik an einem durch die unterhaltungselektronikindustrie an den haaren herbeigezogenen konzept, das wahre ingeniosität mit platter stereotypisierung abzuwerten versucht: die wikipedia behauptet dreist, es gäbe einen grundsätzlichen geschlechtsspezifischen unterschied in der akzeptanz ausgeklügelter, nützlicher, technischer systeme und kreativer freizeitaktivitäten. männer seien lediglich an leistung interessiert, frauen wird bestensfalls ein interesse an oberflächlicher ästhetik unterstellt. welch ein quatsch! das konzept gehört mal ordentlich durchgegendert! denn in der realität existieren doch praktisch keine der dargestellten konfliktpotentiale:

brückentechnologie?

wozu brücken bauen, wenn wir es doch bereits jetzt richtig machen können?