vermessung der welt

bin wieder daheim. daheim im erfrischend kühlen europa. richtig frieren tu ich nicht, bloß lässt mich der jet-lag noch ein wenig früh die augen öffen und reißt mich ebenso früh müde von den beinen.das ich wieder zurück war, hab ich spätestens in paris gemerkt, als ich ein flugzeug mit krawattenbehängen griesgramen gestiegen bin. meinem koffer hat der pariser flughafen, das dreckding, offenbar doch so gut gefallen, dass er noch ein paar stunden länger dort geblieben ist, was mir ganz recht war, da ich wieder mal mit leichtem gepäck im zug heim fahren konnte.was bleibt außer vielen neuen eindrücken von dieser reise übrig? neues kartenmaterial! als ich gestartet bin habe ich gesehen, dass in openstreetmap.org labuan lediglich als weiße fläche zu sehen war. ich habe also mein standortbestimmungsgerät mitgenommen und mich fleißig ans kartieren gemacht. die stadt habe ich abgelaufen, die großen straßen mit dem auto abgefahren. das gesamtergebnis, an dem noch ein paar kleine schönheitsreparaturen notwenig sind, lässt sich hier einsehen. wenn also der nächste von euch nach labuan kommt hat schon mal eine grobe übersicht unter freier lizenz…ach ja, und fotos gibt es natürlich auch, zu sehn sind sie hier

karten

gib mir einen atlas mit auf den klo und du bist mich zwei stunden los: ich mag karten!umso erstaunlicher, dass ich erst jetzt auf openstreetmap.org gestoßen bin, wo ich die möglichkeit habe, selbst an einer freien weltkarte mitzuarbeiten. dort habe ich auch gelernt, dass auch kartenmaterial urheberrechtlichen schutz genießt, was das veröffentlichen in irgendwelchen blogs unmöglich macht. bei osm ist das überhaupt kein problem.und – das ist eigentlich das beste – ich habe die möglichkeit, mein neues spielzeug auszukosten: ich habe mir nen kompass gekauft, also so einen elektronischen, also so einen, der immer weiß, wo man sich befindet, irgendwas mit satelliten oder so… koordinaten aufnehmen, höhenprofile aufzeichen, karten konstruieren, machmal vergesse ich mein abendessen.ach ja, auf schatzsuche kann man auch gehen, das ganze nennt sich geocaching, rund um die welt sind kleine kostbarkeiten versteckt, die gefunden werden wollen. gestern haben wir unseren ersten tupperdosenschatz im berkwerkswald gefunden.ich bin schwer begeistert. manchmal geht es ganz schnell und man hat ein neues hobby.