Gastfreundschaft

Kaum zu glauben, aber dieses Blog geht so langsam auf seinen tausendsten Beitrag zu!

Aus diesem Anlass habe ich bei einigen Weggefährt*innen und potentiellen Leser*innen angefragt, ob sie hier gerne einen Gastbeitrag schreiben möchten. Ich freue mich schon und bin gespannt, was in den nächsten Wochen in loser Folge an dieser Stelle erscheinen wird!

Photo by Joseph Pearson on Unsplash

Ein Destillat meines Musikgeschmacks

Ich miste gerne aus. Ich möchte gerne weniger Zeug besitzen (dafür mehr Werkzeug 😉). Klamotten, Bücher und alte Fotos habe ich schon etwas reduziert.

Jetzt ist dort noch dieser Stapel CDs. Ich kaufe Musik durchaus gerne auf Tonträger, auch wenn ich Musik meist über Computer/Telefon höre. Und ich liebe es bei anderen Leuten das CD-Regal – sofern vorhanden – zu sichten, denn der Musikgeschmack sagt viel über die Person aus, kann sie prompt (un-)symphatisch machen bzw. eröffnet schöne Möglichkeiten zum Fachsimpeln oder Nachfragen.

Kann ich meine Musik auf das Wichtigste reduzieren? Was ist mir wichtig, was berührt mein Herz?

Ich habe kürzlich bereits gut 30 olle CDs aussortiert und verschenkt, das war recht einfach. 110 sind nun noch übrig. Ich habe mir nun folgende Aufgabe gestellt:

  • Reduziere auf 10 bis 20 Platten
  • Nur eine Platte pro Künstler*in
  • Möglichst nur vollwertige Studioalben, keine Compilations oder Best-Of-Alben
  • Bedeutung zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist maßgeblich, also ruhig weg mit Bands, die für mich als Jugendlicher super waren, aber heutzutage bestenfalls nur noch „nett“ sind.

Es war nicht leicht, aber auf folgende Platten habe ich mich nach einigem Überlegen, Hineinhören und Nachspüren festgelegt. Sie bilden sozusagen ein Destillat meines Musikgeschmacks. Es ist Musik, die ich gerne und immer wieder auflegen möchte, die mich geprägt hat, die ich gerne mitsinge:

Der Rest könnte nun erst mal eingelagert werden…

Und ihr? Was würdet ihr behalten wollen? Was ist und bleibt euch wichtig?

PS. Eigentlich fehlen oben noch drei Künstler, aber von denen habe ich keine (physische) Platten und wenn ich sie hätte, dann könnte ich mich kaum auf genau eine wichtige festlegen: Bob Dylan, Bob Marley und Seeed.

Dekade

Jubiläum! Vor zehn Jahren erschien der erste Post auf Augenblick.

Inzwischen sind es über neunhundert Einträge geworden. Wer hätte das gedacht! Mir ist das Blog jedenfalls zum lieben Tagebuch geworden. Ich blicke gerne darin zurück.

Haustürbild von Sgt.Tom Robinson [ogl].

Ersatzreifen für Mountain Buggy – Urban Jungle

Das Internet wollte mir entweder keine eindeutige Antwort geben bzw. überteuerte no-name-Ersatzteilsets verkaufen. Es geht aber auch anders.

Ich dokumentiere hier mal die Nachrüstung eines Mountain Buggy Urban Jungle (Modelljahr 2013) mit Ersatzreifen der Marke Schwalbe. Der Reifen Kid Plus 47-203 (12 x 1.75) sowie der 12-Zoll-Schlauch Nr. AV1 passen gut!

Die neuen Reifen sind etwas schmäler als die originalen, wirken aber widerstandsfähiger. Die Schlauchvariante mit 45°-Ventilstellung erleichtert die Erreichbarkeit des Ventils, allerdings schauen die Ventilkappen seitlich einige mm über die Reifenkante hinaus. Das macht weiter nichts, etwas kürzere Ventilkappen (z.B. die der ersetzten Schläuche) schauen dann aber etwas eleganter aus.

Mit zehn Euro pro Reifen und fünf pro Schlauch sind die drei Räder für gut 45 Euro wieder runderneuert und bereit fürs nächste Kind.

Ergänzung: Der Druck ist bei den ursprünglichen Reifen mit maximal 20 psi angegeben, bei den Schwalbe-Reifen wird minimal 30, maximal 60 psi empfohlen. Weil ich nicht weiß, ob hierbei die Felge das limitierende Bauteil ist, habe ich erstmal nur 30 psi draufgegeben, das macht den Reifen allerdings bereits ordentlich fest und gut abrollend.