Ein Destillat meines Musikgeschmacks

Ich miste gerne aus. Ich möchte gerne weniger Zeug besitzen (dafür mehr Werkzeug 😉). Klamotten, Bücher und alte Fotos habe ich schon etwas reduziert.

Jetzt ist dort noch dieser Stapel CDs. Ich kaufe Musik durchaus gerne auf Tonträger, auch wenn ich Musik meist über Computer/Telefon höre. Und ich liebe es bei anderen Leuten das CD-Regal – sofern vorhanden – zu sichten, denn der Musikgeschmack sagt viel über die Person aus, kann sie prompt (un-)symphatisch machen bzw. eröffnet schöne Möglichkeiten zum Fachsimpeln oder Nachfragen.

Kann ich meine Musik auf das Wichtigste reduzieren? Was ist mir wichtig, was berührt mein Herz?

Ich habe kürzlich bereits gut 30 olle CDs aussortiert und verschenkt, das war recht einfach. 110 sind nun noch übrig. Ich habe mir nun folgende Aufgabe gestellt:

  • Reduziere auf 10 bis 20 Platten
  • Nur eine Platte pro Künstler*in
  • Möglichst nur vollwertige Studioalben, keine Compilations oder Best-Of-Alben
  • Bedeutung zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist maßgeblich, also ruhig weg mit Bands, die für mich als Jugendlicher super waren, aber heutzutage bestenfalls nur noch „nett“ sind.

Es war nicht leicht, aber auf folgende Platten habe ich mich nach einigem Überlegen, Hineinhören und Nachspüren festgelegt. Sie bilden sozusagen ein Destillat meines Musikgeschmacks. Es ist Musik, die ich gerne und immer wieder auflegen möchte, die mich geprägt hat, die ich gerne mitsinge:

Der Rest könnte nun erst mal eingelagert werden…

Und ihr? Was würdet ihr behalten wollen? Was ist und bleibt euch wichtig?

PS. Eigentlich fehlen oben noch drei Künstler, aber von denen habe ich keine (physische) Platten und wenn ich sie hätte, dann könnte ich mich kaum auf genau eine wichtige festlegen: Bob Dylan, Bob Marley und Seeed.

Mastodon

Ich probiere gerade etwas Neues aus: Seit ein paar Tagen bin ich bei (einem) Mastodon vertreten, siehe chaos.social/@lexi. Mein erster Eindruck ist sehr angenehm und inspirierend. Und es war klar: der mstern ist mit von der Partie!

Über rss-feeds bekomme ich themenspezifische Blogs und Tagesaktuelles rein, über Twitter vor allem Verlautbarungen von Institutionen (ich lese dort nur, schreibe aber nicht). Ein gut funktionierendes Netzwerk, wo in erster Linie der persönliche, freundliche Austausch zwischen Menschen erfolgt, wäre da eine schöne Ergänzung. Mir wirklich am Herzen liegende Augenblicke schreibe ich natürlich weiterhin in dieses Blog!

Mal schauen wie sich das entwickelt. Zwar zeichnen sich auch im „Fediverse“ die unvermeidlichen Entwicklungen ab, wenn Leute mittels Tastatur kommunizieren. Ich habe aber den Eindruck, dass es was werden könnte.

Ich erkläre euch gerne wie so etwas funktioniert, bei Interesse einfach fragen.

Passend dazu habe ich folgende alte Einträge gefunden:

  • 2010-11-14 Social Network Stereotypes
  • 2010-11-27 Mein Einstieg bei Twitter und Diaspora (hihi)
  • 2013-03-14 Der Tod des Google Readers

Rüsseltier: Charles R. Knight – American Mastodon [pd]

Ein schnelles Kreuz

Der gute M. hat mich mal auf die Besonderheit des Autobahnkreuzes Wetzlar hingewiesen. Es ist das einzige Kreuzungsbauwerk in Deutschland, das als „Malteserkreuz“ ausgeführt ist. Das Ganze sogar noch in aufwändiger Hanglage. Leider liegt es praktisch nutzlos in der Gegend rum, denn die A48 wurde nie durchgehend vollendet.

Der Vorteil der vielen Brücken ist die Möglichkeit schneller Abbiegevorgänge. Ich hab das kürzlich mal getestet 😉. Mit 110 km/h klappt das flott und entspannt!

Kreuzungsbild von Wikoli [cc-by-sa]