Palim-Palim!

Der „gespielte Witz“ ist zwar nur subjektiv lustig, doch die lautmalerische Wiedergabe einer Kaufladenklingel ist in das kulturelle Gedächtnis eingangen. Ob ein jeder, der den Ton verwendet auch die Herkunft kennt? Daher sei hier einmal auf den maßgeblichen Sketch mit Dieter Hallervorden und Gerhard Wollner verlinkt: PalimPalim!

Adrien Griveau – Bell [pd]

how to be german

wenn man von außerhalb auf deutschland schaut, werden einem die eigenheiten seiner bewohner erst richtig bewusst. die gute k. hat mich auf eine sammlung dieser beobachtungen hingewiesen: in eins, zwei, drei teilen werden alle kennzeichnenden bedingungen des „richtigen“ deutschseins aufgelistet. ich fasse mal zusammen:

  • hausschuhe tragen
  • lang und üppig frühstücken
  • alles gut planen und vorbereiten
  • stets gegen alle gefahren versichert sein
  • outdoorkleidung tragen
  • deutsch sprechen
  • abschlüsse machen und titel tragen
  • bei rot stehenbleiben
  • apfelsaftschorle trinken
  • wurst essen
  • sauerkraut essen
  • einen richtigen beruf haben
  • eine bierflaschen ohne flaschenöffner öffnen können
  • offen sagen was man denkt
  • gespaltenes verhältnis zu berlin haben
  • bayern hassen
  • freizügig sein / fkk
  • sein auto lieben
  • sonntagsruhe halten
  • tatort schauen
  • richtiges brot essen
  • grüßen
  • tschüss! sagen
  • kartoffelsalat mitbringen
  • zuprosten

schon nicht schlecht. ich erkenne mich größtenteils wieder. allerdings vermisse ich noch:

  • wandern
  • wintersport im fernsehen schauen
  • fußballschlusskonferenz im radio hören
  • samstags die gass‘ kehren
  • sonntagsnachmittags kaffee und kuchen
  • nicht während der tagesschau anrufen

was fällt euch noch ein?

Märzrevolution 1848 in Berlin [pd]