den überblick bewahren

es muss nicht immer das große projektmanagement sein. auch bei der flut alltäglicher aufgaben möchte man gerne den überblick bewahren und sein pensum möglichst effizient abarbeiten.

hierfür finde ich folgende methode sehr hilfreich: ich habe vor einiger zeit auf wrint davon gehört und seither gute erfahrungen damit gemacht. die methodik leitet sich ab von kanban, einem verfahren zur ablaufsteuerung von produktionsprozessen und läuft wie folgt ab:

  • jede aufgabe oder idee wird auf eine karte bzw. einen klebezettel geschrieben.
  • während des prozesses können weitere ideen oder details einfach auf den jeweiligen zettel notiert werden.
  • jeder phase des ablaufs wird ein bereich einer tafel (oder ein kästchen) zugeordnet, wo der entsprechende zettel landet.
  • alle offenen aufgaben und ideen werden an einer stelle gesammelt.
  • die bearbeitung einer aufgabe erfolgt dann besonders effizient, wenn gleichzeitig nicht zu viele andere aufgaben erledigt werden sollen. man möge sich auf wenige aufgaben konzentrieren. hierfür sieht der entsprechende bereich nur wenige stellen vor, auf denen aufgabenzettel landen. alles andere wird zunächst hinten angestellt.
  • meist ist es so, dass man nicht alleine tätig wird, sondern beiträge anderer einarbeiten muss oder prüfungen und freigaben durch mit-arbeiter benötigt. entsprechend wandern dann die zettel aus dem eigenen aufgabenbereich in den der anderen. somit werden sie nicht vergessen, man selbst kann aber weiter zur nächsten sache schreiten.
  • wenn eine angelegenheit erledigt ist, wird ihr zettel nicht sofort verworfen, sondern mit den zuvor abgeschlossenen aufgaben gesammelt. wenn sich mit der zeit mehr zettel bei den fertigen als bei den offenen aufgaben sammeln, wirkt dies äußerst motivierend!

die methode funktioniert übrigens auch super, wenn zwei oder mehr personen einen pool von aufgaben abarbeiten möchten oder müssen. dann verteilen sich die zettel einfach auf mehrere „in arbeit“- felder.

darüber hinaus gibt es selbstverständlich auch elektronische helferlein, so zum beispiel die anwendung trello (kürzlich bei nsfw erwähnt).

viel erfolg damit, bleibt sauber und aufgeräumt!

schaubild: post-it von diskdepot [cc-by-sa], rest selbstgebaut, font: hagemann.tff by exorbitant

the noun project

eine weitere tolle entdeckung gegen den ganzen bilder-abmahn-unsinn: the noun project bietet einfache, symbolhafte illustrationen von gegenständen oder begriffen, meist gemeinfrei oder cc-lizensiert (via).

euch ist sicher aufgefallen, dass ich hier solche symbole gerne verwende, denn ich finde es beachtlich wie wenige striche bereits international verständliche kommunikation ermöglichen. ich bin sicher, dass ich dort noch öfters zugreifen werde…

Beer von Edward Boatman [cc-by]

hibiscus auf jameica

heute habe ich wieder mal eine software-empfehlung, so wie man sie sich wünscht: funktional, open source, kostenlos, und – da muss ich halt immer drauf achten- plattformunabhängig.

ich habe nach einer lösung gesucht, wie ich meine konten von einer einzelnen banking-anwendung aus überblicken kann. dabei bin ich auf hibiscus gestoßen, eine das hbci-protokoll nutzende anwendung, die innerhalb der laufzeit-umgebung jameica läuft. damit kann ich nun zentral sämliche buchungen verfolgen, kann überweisungen ausführen oder kann die einzelnen posten kategorien zuordnen. auf diese weise kann ich eine art haushaltsbuch führen und sehen, für welchen schrott ich das meiste geld ausgebe.

nur mein depot erkennt das ding nicht, aber das ist vielleicht auch besser so. spart kummer und sorgen. hätte wohl besser in gemüsefond investieren sollen…

where is my mind?

ich habe ein feines werkzeug entdeckt, das mir auf der arbeit bereits sehr hilfreich war: das open-source-programm freemind. mit ihm lassen sich wirre gedanken in form von übersichtlichen mind maps erfassen. praktisch zum darstellen von funktionalen oder kausalen zusammenhängen, zum hinrotzen einer schnellen gliederung oder zum ideensammeln per hirnstürming.

was sich aber auch damit machen lässt und was die himbeere mit alledem zu tun hat, zeigt ein klick

pfiffige suchmaschine mit sprödem namen

am wochenende hab ich lange zeit wolfram befragt, ein semantischer fast-alles-könner im suchmaschinenbusiness.

wenn man genau weiß was man sucht (und wie man die frage richtig stellt), bekommt man seine antwort (und meist noch mehr informationen drumherum) fein aufbereitet mit tabellen, abbildungen, graphen…

welche wissenschaftlichen felder das dingens abdeckt, sieht man gut an den beispielen. na dann mal los (in english, please):