ganz feiner käsekuchen

dieser kuchen mit dem vielversprechendem namen ist wirklich sehr fein und verkürzt in meiner kuchen-hitliste zunehmend den abstand zum russischen zupfkuchen.

teig

  • 200 gramm mehl
  • einen halben teelöffel backpulver
  • 100 gramm zucker
  • ein päckchen vanillezucker
  • ein eigelb
  • 150 gramm butter

zwei drittel des teigs auf dem boden einer springform mitt 200°C für 15 minuten vorbacken. man kann auch ein wenig mehr teig machen, dann muss man ihn nicht ganz so dünn ausrollen. nach dem vorbacken aus dem teigrest an einen rand formen.

füllung

  • 200 gramm butter
  • 200 gramm zucker
  • sechs eigelb
  • zitronenschale
  • 750 gramm magerquark
  • 200 milliliter schlagsahne
  • ein päckchen sahme-pudding
  • sechs eiweiß

im original-rezept wird das eiweiß steifgeschlagen und zum schluss untergehoben. aus faulheit werf ich die eier meist gleich ungetrennt rein. ein käsekuchen darf ruhig ein wenig dichter sein. bei 160°C für 80 minuten fertigbacken. wenn möglich ober-/unterhitze statt heißluft verwenden, dann geht der kuchen gleichmäßiger auf.

haddekuche

ich mach heut de brezelbub und bring euch frankfurter haddekuche.

für etwa zehn Stück nehmt ihr:

  • ein halbes pfund mehl
  • 125 gramm zucker
  • 75 gramm margarine
  • halbes päckchen backpulver
  • ein ei
  • nen guten schuss milch
  • einen teelöffel kakao
  • einen guten teelöffel zimt
  • einen teelöffel lebkuchengewürz
  • ne messerspitze gemahlene nelken
  • ne messerspitze kardamom

zu einem festen teig verkneten, einen halben zentimeter dick ausrollen, rautenförmig ausscheiden, mit gerippte-muster versehen, mit eiweiß bepinseln und bei 180°C ne viertelstunde backen.

lassts euch schmecke!

7 sachen

motiviert durch die liebe frau und frau liebe habe ich auch mal mein fleißiges wochenende in sieben bildern festgehalten, welche ich hiermit stolz präsentiere:

das damenrad mit tourentauglichen reifen bezogen.

das arzneischränkchen festgedübelt.

mittagessen zur mangoldverwertung gekocht.

das werkzeug halbwegs geordnet und ins regal geräumt.

meine hemden gebügelt.

einen riebelkuchen mit stachelbeeren aus dem garten gebacken.

computerprobleme geschaffen und partiell gelöst.

72-Stunden-Kuchen

Seht, welch Prachttat
Ich vollbracht hab!
Zum Erfolg der Spielgestalter
Die für das betagte Alter
Werkelten an dreien Tagen
Hab ich gütlich beigetragen.

Im Gegensatz zu Hochschulpriestern
Habe ich den kleinen Biestern
Nicht nur Wasser angeschleppt,
Sondern auch mit Limonade,
Die mir keinesfalls zu schade,
Einen Kuchen aufgepeppt.

Schnell Bisquitteig angerührt
Und dem Ofen zugeführt.
Hokuspokus Dosenpfirsich,
In den Quark rein und dann quirl ich,
Denn mit einer fetten Masse
wird das Werk erst richtig klasse.

Auch wenn schmackhaft und begehrt
Wurde er nicht ganz verzehrt.
Ruhte in dem kühlen Schranke
Bis zwei Burschen kamen,
Sich die Reste nahmen
Und ganz herzlich sagten Danke!