erste ernte

hier wurde ja schon lange nichts mehr verbloggt…

der mai ist noch nicht einmal zu ende und ich kann schon die erste ernte einfahren. angesichts des lang anhaltenden warmen wetters und dank des fleißigen giessens (alle wolken machen grundsätzlich einen bogen um den garten, denke schon an regentänze!) ist der mangold schon so weit gereift, dass er uns heute abend speisen kann.

wobei – der rharbarberkuchen der nachbarin war noch ein wenig früher…

reiche ernte II

in unserem kommunistischen garten war es nicht immer einfach nachzuvollziehen, welches gewächs durch wen geplanzt, gepflegt, verspeist wurde. vor einigen wochen kam ich dann mal von einer dienstreise heim und musste nackte bohnenstangen entdecken. meine böhnchen! wer hat…?

ich war etwas niedergeschlagen, musste mich jedoch mit dem verlust arrangieren. zumindest hat mich nun getröstet, dass ein letztes foto der böhnchen vor dem verzehr durch die zu diesem zeitpunkt unwissenden täter aufgetaucht ist. ich hoffe es hat geschmeckt…

dafür endeten alle kirschen in meinen geleegläsern!

reiche ernte I

es hat sehr lange gedauert, aber arbeit und warten haben sich gelohnt: meine chilis reifen heran und sie sind sehr, sehr gut! danke, lieber jo für die sämereien!

angezogen habe ich sie mir schon seit ende februar auf der fensterbank der alten wohnung, sie sind mit umgezogen, durften erst kleine töpfe und nach den radieschen das hochbeet bewohnen und haben zum schluss auch noch asyl vor dem herannahenden frost im esszimmer gewährt bekommen.

eine schote nach der anderen wird nun leuchtend rot und ich muss mir einen guten verwendungszweck überlegen. das mittagessen heute hat nämlich gezeigt: eine halbe schote genügt bereits um einen topf chili con cashew in ein kleines flammenmeer zu verwandeln.

die insulaner

heute bin ich durch die stadt gelaufen und dabei auf den botanischen garten gestoßen. nicht gerade ein prachtwerk (aber wer den botanischen garten gießen gewöhnt ist, ist auch verwöhnt). heute auch nicht gerade eine oase der ruhe, da drei busse mit pubertierenden hier entleert wurden. für die scheine ich eine besondere attraktion gewesen zu sein, mehrere male musste ich mit ihnen für ein foto posieren, dann habe ich mir auch noch eins machen lassen.eins muss man den labuanern lassen: ein überaus fröhliches und freundliches, bunt gemischtes völkchen. von allen wird man winkend gegrüßt und oftmals auch noch in ein gespräch verwickelt: wie man heißt und wo man herkommt. wenn einem das daheim passieren würde, würde man irritiert die flucht ergreifen.