Geschäftsidee

Ich mach mich selbstständig, nenn mich Computerfuzzi24 oder so (nur echt mit t-online-eMailadresse!) und schaffe mir einen aus älteren Personen und Rentnern bestehenden Kundenstamm.

Denen verkaufe ich überteuerte Hardware, natürlich ausschließlich mit Windows, dazu den schäbigstmöglichen Browser. Ich warne vehement vor schädlichen Plugins wie Skript- und Adblockern, installiere mehrere minderwertige Virenscanner parallel sowie diverse „Optimierungs“-Programme aus fragwürdigen Quellen. Die bei der Installation angebotenen Toolbars lasse ich selbstverständlich zu, ebenso wie die Übertragung der Adresse meines Kunden zu den entsprechenden Newslettern/Werbenetzwerken.

Zudem rate ich mit Nachdruck von angeblich wohlmeinenden Hilsangeboten von Kindern, Neffen/Nichten oder Enkeln ab, denn wer möchte sich schon auf den Rat von Laien stützen? Und wo sind die, wenn man sie mal braucht? Eben!

Ach und dann dieser Nerd, der allen Linux andrehen will. Echt schlimm! Mannomann!

Immerhin richte ich eine ordentliche Datensicherung ein, denn die Wiederherstellung verloren geglaubter Daten sorgt für Erleichterung, Dankbarkeit und Kundentreue.

Dann warte ich, bis sich das nächste Opfer durch eine Mischung aus Hektik, Überforderung und verlegter Brille eine Malware einfängt und bin rettend zur Stelle.

Preiswert versteht sich!

Erfindungsmeldung

Patentansprüche:

  1. Vorrichtung zum Entleeren angebrochener Flüssiggaskartuschen, dadurch gekennzeichnet, dass damit betörender Duft erwärmter Speisen erzeugt werden kann.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umgebung der sich beim Verdampfen des Flüssiggases abkühlende Kartusche ein idealer Aufbewahrungsort für die Bierflasche des Bedieners darstellt.